Vorstand steht hinter Trainerteam

Vorstand steht hinter Trainerteam

Hauenstein. Ohne seinen beruflich verhinderten Trainer Marko Eiermann tritt der diese Runde in der Fußball-Verbandsliga noch sieglose SC Hauenstein am Sonntag um 15.30 Uhr beim FC Speyer an. Co-Trainer Alexander Hornung coacht daher das Schlusslicht in der Partie beim Tabellendritten.

„Eigentlich haben wir in Speyer nichts zu verlieren. Aber in unserer jetzigen Situation macht jedes Spiel, das ohne Punkte ins Land geht, die Lage schwieriger“, merkt Eiermann an. Noch sei man beim Sportclub nicht nervös, man arbeite hart: „Die Jungs sind total willig und entwickeln sich gut. Alle haben Verbandsliganiveau. Natürlich wäre es gut, wenn wir noch zwei Spieler dabei hätten, die 100 Oberligaspiele auf dem Buckel haben und auch mal den Unterschied ausmachen könnten.“Nach sechs Niederlagen und nur einem Unentschieden fürchtet der Trainer nach eigenen Worten noch nicht um seinen Job. Er habe das Gefühl, dass der Vorstand Vertrauen in seine Arbeit habe. „Aber im Fußball kann alles passieren“, weiß Eiermann, dass er nicht unbegrenzt verlieren darf.

SCH-Sportvorstand Udo Memmer bestätigt, dass der Vorstand „hinter dem eingeschlagenen Weg und hinter dem Trainerteam“ stehe. Einzige Einschränkung: Die Disziplin gegenüber den Schiedsrichtern müsse stimmen. „Am Dienstag haben wir noch mal miteinander gesprochen. Die Trainer untereinander sind sich völlig einig. Ich habe auch mit vielen Spielern geredet. Das Verhältnis zum Trainerteam ist in Ordnung. Wir wussten, dass es schwer wird“, sagt Memmer. Der Verein versuche, spätestens in der Winterpause zwei gestandene Spieler zu verpflichten. Memmer: „Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass auch das aktuelle Team Punkte holen kann.“ Trotz der misslichen sportlichen Lage sei die Stimmung in der Mannschaft gut.

Morgen fehlen die verletzten Philipp Weishaar und Kevin Burkhard sowie der gesperrte Dennis Leininger. Dafür können der aus dem Urlaub zurückgekehrte Sener Serif Oglou und der wieder fitte Tobias Cartharius mitwirken. Zuletzt spielte der SCH mit Dreierkette und zwei Sechsern. „Wir überlegen noch. Vielleicht spielen wir auch wieder mit Viererkette“, sagte Eiermann am Donnerstag.

Rheinpfalz Bericht von Peter Seibel (29.09.2018)