Vorbericht zum Pokalspiel gegen den ASV Lug/Schwanheim

Vorbericht zum Pokalspiel gegen den ASV Lug/Schwanheim

+++ von Peter Seibel +++

Vor 32 Jahren gab es letztmals ein Pflichtspiel zwischen dem ASV Lug/Schwanheim und dem SC Hauenstein. Das B-Klasse-Team des ASV erreichte 1989 als Halbfinalist des Vorderpfalz-Bezirkspokals den Verbandspokal, wo es nach einem 2:1-Erstrundensieg gegen den FC Dahn der damaligen Verbandsliga-Spitzenmannschaft aus Hauenstein vor 1000 Zuschauern mit 0:4 unterlag. Am Samstag, 17 Uhr, treffen die Vereine nun in Schwanheim im Verbandspokal wieder aufeinander,

Die Generalproben misslangen beiden Mannschaften. Der ASV unterlag beim eigenen Sportfest dem SV Lemberg (A-Klasse) mit 1:4, der stark ersatzgeschwächte Landesligist Hauenstein musste nach anfangs guter Leistung gegen den Oberligisten TuS Mechtersheim gar ein 1:9 hinnehmen. Gerhard Fitzthum (53), seit dieser Saison zusammen mit Frank Heberle Trainer des ASV, hat den Sportclub bei dessen 3:2-Erfolg im Testspiel gegen Queichhambach gesehen. „Da kommt einiges an Geschwindigkeit und Dynamik auf uns zu“, sagt Fitzthum, der in Siebeldingen das Fußballspielen erlernte und dessen Sohn Paul vor dieser Saison aus der U19 des ASV zu den Herren aufrückte. Er ist einer von insgesamt 19 (!) bisherigen A-Junioren, die in die insgesamt drei (!) Herrenteams des ASV gestoßen sind. 

Trainer Fitzthum, der vorige Saison noch als Co-Trainer der A-Jugend fungierte, bangt noch um den Einsatz der drei angeschlagenen Spieler Jonas Haus, Niklas Schuster und Lukas Felix. Marvin Tursa wird wegen Knieproblemen wohl eher nicht zum Einsatz kommen. Egal, wer letztlich spielt: Der ASV werde aus einer gesicherten Defensive agieren.

Hauensteins Spielertrainer Niklas Kupper sieht die Qualifikation für die zweite Runde als Pflicht an. „Wir müssen weiterkommen und werden uns total darauf fokussieren“, verspricht der ehemalige Oberligastürmer. Dem Gewinner vom Samstag winkt in der nächsten Runde ein weiteres Derby gegen den Landesligisten SV Hinterweidenthal. Kupper: „Das wollen wir unbedingt erreichen. Da kommen dann sicherlich noch mehr Zuschauer. Aber erst müssen wir unsere Hausaufgaben erledigen.“ 

Personell dürfte sich die Lage beim SCH im Vergleich zur 1:9-Schlappe gegen Mechtersheim („Es hat sich schlimmer angehört, als es war“) deutlich besser darstellen. Geimpfte, verletzte und beruflich verhinderte Spieler kommen zurück. „Mit Moritz Schmitt und Yannick Roth wurden unter der Woche zwei weitere Spieler geimpft. Ich hoffe, dass sie am Samstag fit sind. Außerdem kehrt Dennis Brödel am Freitag aus dem Urlaub zurück“, informierte Kupper. Der Schwanheimer Leon Schehl, der vor der Runde aus der eigenen A-Jugend aufrückte und zuvor lange beim ASV spielte, wird nach seiner Knöchelverletzung wohl zumindest im Kader stehen. Kupper: „Er ist jetzt seit letzter Woche komplett zurück im Mannschaftstraining. Wir wollen aber keinen falschen Ehrgeiz entwickeln.“