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Einzug in die nächste Pokalrunde perfekt gemacht!

Einzug in die nächste Pokalrunde perfekt gemacht!

SG Eppenbrunn – SC Hauenstein 1:8 (1:3)



Am Schluss stand ein deutlicher Sieg für unsere Mannschaft: 8:1 lautete das Endergebnis in der dritten Verbandspokalrunde beim Landesliga-Letzten SG Eppenbrunn, der bis zur 41. Minute ein 0:0 gehalten hatte.



Die erste Halbzeit war bis zur 40.Minute sehr zerfahren: Langeweile, Fehlpässe en masse, und nur eine torreife Szene bekamen die rund 70 Zuschauer zu sehen. Aber dann: Binnen vier Minuten explodierte das Spiel geradezu. Max Wilhelm setzte sich über die rechte Seite durch, flankte über den herauslaufenden Eppenbrunner Keeper Frank Brachmaier hinweg vors leere Tor, wo SCH-Angreifer Quincy Henderson locker ins kurze Eck einlochte – 1:0 (41.). Gleich nach Wiederanpfiff der direkte Ausgleich: Resultierend aus einem Stellungsfehler kam Mounir Rabahi an der Strafraumgrenze frei zum Schuss und traf platziert ins rechte untere Eck – 1:1 (42.). Noch weniger Zeit verging bis zum nächsten Treffer, denn nach dem Anstoß schickte der an diesem Tag kaum zu bändigende Schacker, in der eigenen Hälfte stehend, sofort den Ball in Richtung SGE-Kasten, weil er gesehen hatte, dass Brachmaier vom Torjubel noch nicht wieder zurück war. Über Brachmaier schlug der Ball zum 2:1 für den SCH ein (43.). „Ich hatte den Schiedsrichter ein paar Mal gefragt: Dürfen wir jetzt (anstoßen)“, erzählte Schlitzohr Schacker später. Ab diesem Zeitpunkt schien die Gegenwehr der Eppenbrunner gebrochen. Eine Minute später traf erneut Schacker zum vorentscheidenen 3:1. Nach schöner Vorarbeit über die rechte Seite tanzte der Pirmasenser im Hauensteiner Dress die SGE-Abwehr aus und vollendete mittig im Strafraum mit links ins rechte Toreck.



Die Schacker-Gala fand nach der Pause ihre Fortsetzung. Nach gelungener Kombination über Tobias Cartharius und Sener Serif Oglou vollendete er aus kurzer Distanz zum 4:1 (47.) In der 52. Minute spazierte der gestern sehr effiziente Schacker über das halbe Spielfeld, ließ Tormann Brachmeier aussteigen und schob zum 5:1 ein. Trotz des deutlichen Torunterschieds war unsere Mannschaft nicht sonderlich dominant. Viele technische Fehler und einfache Ballverluste prägten immer wieder unser Spiel. Doch gegen einen ersatzgeschwächten Gegner reichte auch eine eher durchschnittliche Leistung, um klar die nächste Runde zu erreichen. In Minute 77 durfte Henderson durch die mittlerweile sehr löchrig gewordene SGE-Abwehr marschieren und zum 6:1 einschieben, wobei der Ball noch abgefälscht wurde. Abwehrchef Philipp Weishaar erhöhte per Elfmeter – Brachmaier hatte den dynamischen Christof Seibel gefoult – auf 7:1 (79.). Hendersons drittes Tor brachte das 8:1 (82.).



„Heute haben wir im Gegensatz zu den letzten Spielen unsere Chancen effektiv genutzt“, merkte SCH-Trainer Marko Eiermann an. Insbesondere in der zweiten Halbzeit habe sein Team „deutliche physische Vorteile“ gehabt.



So spielten wir:

Jung - Keller (71. Özkaya), Weishaar, Cartharius, Wick (46. Herrmann) - Schacker, Seibel - Henderson, Wilhelm, Serif Oglou (58. Hunsicker)